Christa Maar (geboren am 21. März 1939 in Allenstein, Ostpreußen; gestorben am 29. Juni 2021) war eine deutsche Mathematikerin, Kunstwissenschaftlerin, Medienforscherin und Sammlerin. Bekanntheit erlangte sie vor allem durch ihre Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie, insbesondere im Kontext der digitalen Medien.
Leben und Werk:
Akademische Laufbahn: Maar studierte Mathematik und Physik und promovierte in Mathematik. Später wandte sie sich der Kunstwissenschaft und Medienforschung zu.
Forschungsschwerpunkte: Ihre Forschung konzentrierte sich auf die Auswirkungen neuer Medien auf die Gesellschaft, Kultur und Kunst. Sie beschäftigte sich intensiv mit der Frage, wie digitale Technologien unsere Wahrnehmung, unser Denken und unsere kreativen Prozesse verändern.
ZKM Karlsruhe: Gemeinsam mit ihrem Ehemann Peter Weibel war sie maßgeblich am Aufbau und der Konzeption des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe beteiligt. Sie prägte das ZKM als eine Institution, die Kunst, Medien und Forschung interdisziplinär verbindet.
Sammlung: Christa Maar war eine bedeutende Sammlerin von Medienkunst und besaß eine umfangreiche Sammlung historischer und zeitgenössischer Werke, die einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation und Erforschung der Mediengeschichte leisten.
Publikationen: Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher und Artikel zu Themen der Medienkunst, Medientheorie und der Beziehung von Kunst und Technologie.
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